
Wirtschaftsmediator IHK
Mediation muss heute wieder neu verstanden werden. Es reicht nicht mehr aus, einfach nur ein zurückhaltender, parteiloser Schlichter zu sein. Konflikte werden immer komplexer. Wichtig ist dabei die ganzheitliche Betrachtung des Konfliktes. Hier ist Berater- und Coaching-Kompetenz wichtiger denn je!
Der neue Mediator geht in den Prozess aktiv hinein und übernimmt Stellvertreterrollen, mit denen der Konflikt in die Lösung kommt. Dabei ist es wichtig, das richtige Emotionen-Management einzuführen. Nur mit den richtigen Emotionen werden die richtigen Lösungen etabliert. Vorher müssen die Konfliktparteien getrennt konfliktfähig gemacht werden.
Wir müssen dabei unterscheiden:
- Ist der Konflikt ein personenbezogender individueller Konflikt?
- Ist er ein systemischer, übergreifender Konflikt?
- Wer als Außenstehender profitiert von dem Konflikt?
- Was ist die Hidden Agenda, das Motiv, die positive Absicht hinter dem Konflikt?
- Was ist der Vorteil des Konfliktes (Sekundärgewinn)?
Der Mediations-Prozess (nach Christian R. Hanisch):
1. Auftragsklärung
Personen, Ort, Zeit, Geld, Ziele, Probleme, Gemeinsamkeiten, Differenzen, Emotionen, Verhältnisse, Auftraggeberverhältnis usw.
2. Einzelgespräche mit den Parteien
- Sichtweisen und Hidden Agendas, positive Absichten, Motive,
Emotionen usw. erfragen
- Positionen, Systemische Verstrickungen, Projektionen, Rache usw.
elizitieren
3. Konfliktfähig machen
- Interventionen aus dem Coaching und der Beratung verwenden
- 123-Position, um die andere Sichtweise zu erkennen
- 7 Mirrors Consulting Model, um das Umfeld, Bedeutungen,
Konsequenzen, Verlust und Gewinn abzuklären
4. Vorablösungen testen
- Verhandlungsreframing, um in der Konfliktpartei Vorablösungen
zu testen
5. Beide Parteien zusammen führen
- Mediationsprozess gemeinsam durchführen
- Gemeinsamkeiten - Differenzen neu klären
- Positionswechsel durchführen
- 7 Mirrors Consulting Modell
- Verhandlungsreframing
6. Kontrakt und Konsensfindung
- Einigung erzielen
- Controlling und To Do's vereinbaren
- letzte Einwände und Hindernisse testen
- Zukunftstauglichkeit testen
- Kontrakt schließen
7. Besiegeln
- Shake hands zur emotionalen psychologischen Verpflichtung
Für wen ist diese Qualifikation geeignet?
- Für alle, die ein moderner Coach und Mediator werden wollen!
- Für Menschen in der Personalentwicklung!
- Für Führungskräfte, die Ihre Mitarbeiter professionell führen wollen!
- Für Berater, die auch mediative Fähigkeiten erlangen wollen!
- Für Psychotherapeuten, die deutlich ihre Handlungskompetenz erhöhen wollen!
- Für Konfliktmanager und Mediatoren, die Lösungen generieren wollen!
- Für Menschen, die praktische Psychologie erlernen wollen!
- Für Menschen, die andere anleiten sollen!
Diese Fortbildung ist nach AZWV zertifiziert und kann über einen
Bildungsgutschein der Arbeitsagentur gefördert werden.
Diese Fortbildung ist eine nach dem Niedersächsischen
Bildungsurlaubsgesetz anerkannte Bildungsveranstaltung.
Ihr Christian R. Hanisch
Download zum Wirtschaftsmediator
Sie können die Termine der Fortbildung frei kombinieren.
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Broschüre |
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Flyer |
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Termine Mediator: Januar 2012 November 2012 |
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Termine Coach: |
| Beginn Februar 2012 | |
| Beginn Mai 2012 | |
| Beginn Oktober 2012 | |
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Anmeldung |
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